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Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schullandheime e.V. - Aktuelles
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- Einladung
- Modul Schulfahrten palnen und gestalten vom 24. - 25.2.2011
im Schullandheim Holstentor/Hoisdorf
Zwar schien die Sonne, aber es war kalt und ungemütlich draußen. Trotzdem hatten
sich 23 Referenadarinnen und Referendare zum Modul Schulfahrten planen und
gestalten im Schullandheim Hoisdorf eingefunden.
Das Video gibt einen kleinen Einblick in den Ablauf und die Aktivitäten des Moduls.
Gleichzeitig zeigt es einen Ausschnitt aus den vielfältigen Möglichkeiten, die das
Schullandheim Holstentor seinen Gästen bietet.
Dazu zählt nicht nur das vielgestaltige Gelände, sondern auch die Ausstattung
des Schullandheims. Besondere Bedeutung gewinnt auch dieses Schullandheim für
erlebnisorientiertes Teamtraining. Die dazu vorhandenen Materialien
können von allen Gästen kostenlos ausgeliehen werden.
Video vom Modul ansehen
- open door 2010
Am 26. November fand in der Finkenau das gut besuchte "open door", der
traditionelle Jahresausklang der Träger der Hamburger Schullandheime
statt.
Neben einem kurzen Jahresrückblick war der Höhepunkt des Abends die
Verabschiedung von zwei "Urgesteinen" der Hamburger Schullandheimland-
schaft.
Frau Ilse Niemeier und Herr Hans-Werner Wesemüller wurden mit Beifall und
Blumenstrauß nach mehr als 40jähriger, ehrenamtlicher Arbeit für die Hambur-
ger Schullandheime geehrt.
Frau Niemeier engagierte sich nicht nur im eigenen Schullandheim (Haus Lankau),
sondern war als Protokollführerin jahrzehntelang im Vorstand der Arbeitsgemein-
schaft tätig. Sie hinterlässt nicht nur in diesem Amt eine große Lücke. Für einen
Nachfolger wird es nicht leicht sein, an ihre Professionalität anzuknüpfen.
Herrn Wesemüller wurde die Schullandheimarbeit sozusagen in die Wiege gelegt.
Sein Großvater arbeitete mit Heinrich Sarhage, dem Gründer der Schullandheim-
idee zusammen. Bereits als Kind und Jugendlicher gehörten Schullandheimaufent-
halte zum festen Bestandteil seines Werdegangs. Als Verantwortlicher des Schul-
landheims Ulmenhof bei Kisdorf führte er über Jahrzehnte Kinderferienmaßnahmen
durch. Gleichzeitig repräsentierte er lange Jahre die Arbeitsgemeinschaft Hamburger
Schullandheime als Delegierter im Bundesverband.
Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft wünscht Frau Niemeier und Herrn Wese-
müller eine gesunde, aktive und erlebnisreiche Zeit ohne die Pflichten der Arge.
Die Fotos gegen einen kleinen Eindruck von der herzlichen Atmosphäre beim
open door 2010.
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Referendarinnen und Referendare im Schullandheim Haus Dübelsheide:
Modul: Schulfahrten planen und gestalten
Bei besten Wetter fand vom 17. bis 18. Juni 2010 im Schullandheim Haus Dübelsheide
ein Fortbildungs-Modul für Referendarinnen und Referendare zum Thema: Schulfahrten
planen und gestalten statt.
Vom Modul gibt es zwar ein Video, jedoch fanden sich nicht alle Teilnehmerinnen und
Teilnehmer dazu bereit, einer Veröffentlichung zuzustimmen - schade
Das Video hätte auch einen Ausschnitt aus den vielfältigen Möglichkeiten, die Haus
Dübelsheide seinen großen und kleinen Gästen bietet, zeigen können.
Dazu zählt nicht nur das weitläufige Gelände, sondern auch die hervorragende Ausstat-
tung des Schullandheims. Besondere Bedeutung gewinnt das Haus als Stützpunkt für
erlebnisorientiertes Teamtraining im Schullandheim. Die dazu vorhandenen Materialien
können von allen Gästen kostenlos ausgeliehen werden.
Teamfindungsspiel
Lehrerfortbildung im Schullandheim Holstentor/Hoisdorf bei Ahrensburg:
Geocaching
Programm und Anmeldeformular zur Fortbildung ausdrucken
So berichtet das Hamburger Abendblatt am 20. 4.2010 über die
Hamburger Schullandheime
Seite 15 des Hamburger Abendblatts vom 20. 4.2010 ansehen
Service-Broschüre des Arbeitskreises Zukunftsfragen
Während seiner 9 monatigen Arbeit hat der Arbeitskreis Zukunftsfragen ein Paket
von Maßnahmen entwickelt, mit dem die Arbeitsgemeinschaft seine Mitglieder künftig
besser unterstützen wird.
Es beinhaltet Hilfen für Schullandheime durch:
- Informationsaustausch
- Schullandheim-Beratung
- Programm-Entwicklung und Lehrerfortbildungen
- Finanzielle Unterstützung
- Werbung
- Kampagnen
Die Details sind in der Broschüre „Service-Angebote für Hamburger Schullandheime“
genau beschrieben, die Sie mit diesem Link
Service-Angebote herunterladen können.
Hauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schullandheime
Die diesjährige Hauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schullandheime
fand am 20. 4.2010 im Schullandheim Estetal/Kakenstorf statt.
Schullandheim Estetal/Kakenstorf
Wie es der Zufall so wollte, hatte gerade an diesem Tag das Hamburger Abendblatt
über die schuleigenen Hamburger Schullandheime berichtet - ein gutes Omen für
die Mitgliederversammlung. Über den Link oben auf dieser Seite können Sie sich
die entsprechende Seite downloaden.
Als Gäste konnte die Versammlung Frau Stefanie Hallaschka, die Geschäftsführerin
des Verbandes Deutscher Schullandheime e.V. und Herrn Klaus Kruse von der
Pädagogischen Arbeitsstelle und dem Verlag des Verbandes Deutscher Schulland-
heime begrüßen.
Frau Hallaschka und Herr Kruse berichteten über Aktivitäten des Verbandes und
gaben einen Ausblick auf die Bundesarbeitstagung, die Anfang Mai in Schwerin
stattfinden wird.
Frau Hallaschka und Herr Kruse
Neu und erfrischend an der diesjährigen Mitgliederversammlung war die Tatsache, dass
der Jahresbericht des Vorsitzenden, Herrn Herpe, in schriftlicher Form vorlag. Der Jahres-
bericht kann unter "aktuelles" von dieser Homepage aus heruntergeladen werden
Ebenfalls in schriftlicher Form lag vor die Broschüre "Service-Angebote", die vom 2. Vor-
sitzenden, Herrn Hincha, vorgestellt wurde. Ein Download ist auch unter "aktuelles" vor-
gesehen.
Nach einer Schweigeminute zu Ehren unseres verstorbenen Vorstandsmitgliedes, Herrn
Dr. Udo Frank, begann die Mitgliederversammlung.
Ein Blick in die Runde der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Aus dem Jahresbericht von Herrn Herpe und aus den Ausführungen von Herrn Hincha
ging hervor, dass der Vorstand durch Veröffentlichungen, Informationsveranstaltungen,
Beratung von Schullandheimen, Kampagnen und Werbemaßnahmen eine sehr positive
Bilanz des vergangenen Jahres ziehen konnte.
Hervorzuheben ist hier auch der Besuch der beiden Vorsitzenden bei der Bildungssena-
torin Frau Goetsch. Anlässlich dieses Besuches wurde eines der Vorhaben angestoßen,
die den Vorstand in diesem Jahr beschäftigen werden, nämlich die Entwicklung und
Erprobung eines Schulfahrtenkonzeptes.
Die Este - eines der highlights des Schullandheims Estetal
Nach zügiger Behandlung der Tagesordnungspunkte und der von den Rechnungs-
prüfern durchgeführten Entlastung des Vorstandes endete die gut besuchte Mitglieder-
versammlung.
Ein besonderer Dank gilt dem Heimelternpaar des Schullandheims Estetal, das die
Versammlung mit Kaffee, Tee, verschiedenen Kuchen und Gebäck hervorragend
bewirtet hat. Nach Ende der Versammlung konnten die Teilnehmerinnen und Teil-
nehmer noch das Schullandheim besichtigen.
Lehrerfortbildung im Schullandheim Haus Lankau:
Vielfalt Kanadierpaddeln
Schullandheim Haus Lankau, Sa., 5. 6.2010 bis So., 6. 6.2010
Programm und Anmeldeformular zur Fortbildung ausdrucken
It's Team-Time! Neues von der Erlebnispädagogogik im Schullandheim
Unsere Kampagne zur erlebnisorientierten Förderung der Sozialkompetenz im
Schullandheim nimmt Gestalt an:
- Eine Materialsammlung, die Gruppenleitungen die selbstständige Durchführung
von Abenteuerspielen erleichtern soll, ist nahezu vollständig und kann im Februar
an die teilnehmenden Schullandheime ausgeliefert werden.
- Die dazu passende Handreichung für Gruppenleitungen ist bereits beim Drucker.
- In diesem Jahr werden 3 Fortbildungsveranstaltungen für Gruppenleitungen veran-
staltet.
- Die ersten Gruppen haben erlebnispädagogische Programme mit unseren Koope-
rationspartner durchgeführt.
Einzelheiten erfahren Sie in unserer neugestalteten Rubrik Teamtime:
It's Team-Time!
Lehrerfortbildung im Schullandheim Foßmannstraße/Regesbostel:
Learning by Cooking
Programm und Anmeldeformular zur Fortbildung ausdrucken
open door 2009 in der Finkenau
Zu vorweihnachtlichem Gedankenaustausch trafen sich am 27.11.2009 langjährig tätige
und neu hinzugekommene Vorstandsmitglieder aus den Mitgliedseinrichtungen der Arbeits-
gemeinschaft Hamburger Schullandheime in der Finkenau.
Gäste bei open door 2009
Herr Herpe begrüßte die Anwesenden im Namen des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft
und stellte in einem kurzen Jahresrückblick die Schwerpunkte der Vorstandstätigkeit dar.
Dazu zählten insbesondere die Vorbereitung und der Besuch bei der Senatorin Frau Goetsch
sowie verschiedene Vorstandsinitiativen im Rahmen des Qualitätsmanagements und der
Schullandheimberatung
Zum Abschluss seiner Ausführungen wünschte Herr Herpe allen Anwesenden ein besinn-
liche Weihnachtszeit und eine erfolgreiche Schullandheim-Saison 2010.
Gäste bei open door 2009
Gäste bei open door 2009
Im Anschluss daran erläuterte Herr Hincha seine Aktivitäten beim Zukunftsprojekt "It's
Team-Time". Interessierte Schullandheime können über die Arge Materialien zu diesem
Projekt zu einem besonders günstigen Preis erwerben, da die Arge einen Teil der Kosten
übernimmt und da bei der Anschaffung der Materialien hohe Rabatte ausgehandelt werden
konnten. Des weiteren berichtete Herr Hincha von der diesjährigen Delegiertentagung in
Berlin.
Blick auf einige der Projektmaterialien
Weitere Ausführungen von Herrn Hincha betrafen die gemeinsamen Anstrengungen von
Schullandheimen und der Lehrerfortbildung zur Unterstützung und Erweiterung des Pro-
grammangebotes der Schullandheime, in denen Lehrerfortbildung in Zukunft stattfinden
wird.
Herr Hincha stellt die Programmentwicklung dar
Herr Kruse im Gespräch
Nach dieser Eröffnungsrunde wurde das reichhaltige und leckere Büffet eröffnet, das in
diesem Jahr erneut von "Passage" geliefert worden war, sehr zur Freude der Gäste.
Herr Herpe begrüßt die Gäste bei open door
Zu den Gästen gehörte auch Herr Kruse von der Pädagogischen Arbeitsstelle des Ver-
bandes Deutscher Schullandheime. Er berichtete in seinen Ausführungen von den fort-
geschrittenen Planungen zur Initiative "BinE - Bildung für nachhaltige Entwicklung".
Herr Kruse bei der Vorstellung von BinE
Die folgenden Fotos zeigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer während anregender Ge-
spräche bei open door.
Wat is Watt? Umweltbildung in Puan Klent auf Sylt
Ein Wochenende auf Sylt klingt zunächst nicht nach Arbeit. Die 17 Hamburger Lehrkräfte, die
vom 25. bis zum 27.9.09 an der Lehrerfortbildung auf Puan Klent "Wat is Watt?" teilnahmen, hatten
neben dem Inselgenuss auf dem platten Land aber auch hohe Ziele: Umweltbildung!
Selbstverständlich gehörte die obligatorische Wattwanderung mit dazu. Für weitergehende
Untersuchungen nutzten wir aber auch die Labormaterialien des "Austernfischers", der im Jugend-
erholungsheim untergebrachten Zweigstelle der Schutzstation Wattenmeer, dessen Ausstattung im
Zusammenhang mit dieser Veranstaltung erweitert wurde.
Aufmerksame Teilnehmerinnen
Bei weiteren Exkursionen zum Thema Dünen, Strand, Salzwiesen und Vögel erwarben die Teilneh-
menden nicht nur interessante Kenntnisse. Sie lernten auch verschiedene Spiele, Aufgaben und Ma-
terialien kennen, durch die Kindern und Jugendlichen die Inselwelt und deren Schutzwürdigkeit näher
gebracht werden kann. Dazu trugen auch die Nachtwanderung, der Diavortrag und der Besuch des
Nationalpark-Infozentrums in Hörnum bei.
Strandkrabbe (male)
Mit den hervorragenden Einrichtungen in Puan Klent dürfte es den Lehrerinnen und Lehrern nicht
schwer fallen, die Ideen auf der nächsten Schulfahrt selbstständig umzusetzen oder die pädago-
gischen Angebote der Schutzstation Wattenmeer in Anspruch zu nehmen. Wir jedenfalls
können uns bei den Mitarbeitern von Schutzstation und Jugenderholungsheim für die Programm-
gestaltung und den Service bei Unterbringung und Verpflegung nur bedanken!
Frank Hincha
Arbeitskreis Zukunftsfragen
Der Arbeitskreis, zu dem wir alle Interessierten aus den Vorständen der Mitglieds-
vereine herzlich einladen, trifft sich am Mittwoch, 6. 5.09, um 17.00 Uhr in der
Finkenau.
Hauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schullandheime e.V.
Bei herrlich warmem Frühlingswetter fand die diesjährige Hauptversammlung der Arbeits-
gemeinschaft Hamburger Schullandheime am Donnerstag, 16. April 2009, in der Frei-
luftschule Moorwerder statt. Als Gäste waren erschienen Herr Helge Jansen vom Vorstand
des Verbandes Deutscher Schullandheime und Herr Reichmann, Geschäftsführer des
Landesverbandes Nordmark des DJH sowie Klaus Kruse, Leiter der Pädagogischen Ar-
beitsstelle des Verbandes Deutscher Schullandheime.
Die Freiluftschule liegt an der Ostspitze der Elbinsel Wilhelmsburg, direkt hinter dem
Deich. Gäste haben so Gelegenheit den Strom, den Freizeit- und Wirtschaftsverkehr
auf dem Tidegewässer zu beobachten. Jüngere Gäste nutzen den Elbstrand für Spiele
mit Sand und Wasser am Ufer.
Freiluftschule Moorwerder am Elbdeich
Die Elbe
Im Mittelpunkt der gut besuchten Versammlung stand ein Referat von Helge Jansen
über den Qualitätsleitfaden des Verbandes Deutscher Schullandheime. Dieser Leit-
faden kann von der Homepage der Arge unter "download" heruntergeladen werden.
Helge Jansen machte in seinem Vortrag sehr deutlich, dass es sich bei dem Qualitäts-
leitfaden um ein Angebot des Verbandes zur Selbstevaluation der Schullandheime han-
delt und keineswegs um eine vom Verband beabsichtigte Eingruppierung in eine Rangfolge,
möglicherweise noch mit der Vergabe von "Sternen".
Helge Jansen vom Bundesvorstand des Verbandes und Matthias Herpe,
Vorsitzender der Arge
Dennoch empfahl Helge Jansen den vertretenen Vorständen im Hinblick auf die schwie-
riger werdende Belegungssituation dringend die Beschäftigung mit den Fragestellungen
des Qualitätsleitfadens.
Zu Beginn der Versammlung hatte Udo Frank die Einrichtung vorgestellt, zu der neben dem
großzügigen Gebäudeensemble auch noch ein Schwimmbad sowie ein Anleger am Elbufer
gehören.
Herr Udo Frank bei der Vorstellung der Einrichtung
Weitere Schwerpunkte der Versammlung waren der Jahresbericht des Vorsitzenden, eine
Vorschau des stellv. Vorsitzenden, Frank Hincha, auf die in diesem Jahr geplanten Aktivi
täten des Vorstandes und in der Lehrerfortbildung sowie weitere Schwerpunktsetzungen. Herr
Reichmann überreichte ein Buch, das zum 100jährigen Bestehen des DJH herausgekommen
ist und übermittelte die Grüße des DJH.
Für die zweite Hälfte der Sommerferien ist bereits fest ein Gesprächstermin mit der Senatorin
eingeplant.
Natürlich gehörte zur Versammlung auch der Bericht der Rechnungsprüfer, die Entlastung des
Vorstandes, die Neu- bzw. Wiederwahl der Rechnungsprüfer und deren Stellvertretern sowie
die Bestätigung von Herrn Hans-Werner Wesemüller in seinen Funktionen als Beisitzer im Vor-
stand der Arge und als Delegierter beim Verband Deutscher Schullandheime.
Die Hauptversammlung in Moorwerder
Ach ja - die Hauptversammlung fand statt in einem liebevoll gestalteten Aufenthaltsraum der
Freiluftschule.
Zum Gelingen und trugen nicht nur die verschiedenen Beiträge aus Verband, Arge und der
Versammlung bei, sondern vor allem die ausgesprochen leckeren Kuchen verschiedenster
Art. Dafür ein herzliches Dankeschön an die Köchin des Hauses!
Das Haupthaus von der Landseite aus gesehen
Schulfahrten planen und gestalten
Referendarinnen und Referendare im Schullandheim Erlenried
Schullandheim Erlenried in Großhansdorf
Vom 26. auf den 27. Februar 2009 fand zum dritten Mal ein Modul für die Ausbildung
von Referendarinnen und Referendaren in Sachen Schulfahrten statt, diesmal
im stadtnah, aber dennoch völlig ruhig gelegenen Schullandheim Erlenried mit
seinem naturbelassenen Gelände inkl. Naturteich und eigenem Wald.
28 Referendarinnen und Referendare hatten sich schnell für das Seminar an-
gemeldet: Nach anderthalb Tagen waren alle Plätze vergeben! Dabei waren Lehramtsan-
wärter aus dem Grund- und Mittelstufenbereich, dem Gymnasium und dem berufsbilden-
den Bereich.
Erläuterung der Aufgabenstellung
Nach einer kurzen Begrüßung bei Kaffee, Tee und Kuchen durch die Geschäftsführerin des
Schullandheims, Frau Marquis, fand bei leichter Bevölkung und Nieselregen ein Kennen-
lernbingo statt.
Kennenlernbingo
Im Anschluss versuchten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die eigene
Schulzeit und selbst erlebte Klassenreisen zu erinnern um aus der Reflexion
darüber Kriterien für eine gelungene Schulfahrt zu entwickeln.
Weitere erlebnispädagogische Spiele unterbrachen die folgenden Theorieteile und trugen
nicht nur zur Erheiterung der Teilnehmer bei, sondern auch zum Erfolg des Seminars.
Den "Säurefluss" überqueren
Mit verbundenen Augen ein Quadrat aus einer Seilschlaufe bilden
Im weiteren Verlauf des Abends wurden anhand von Fallbeispielen juristische
Fragestellungen erörtert, die bei Planung, Organisation und Durchführung von
Schulfahrten bedacht werden müssen. Das Schullandheim Erlenried verwöhnte
seine Gäste mit leckeren Mahlzeiten!
Leckere Gerichte zu den Mahlzeiten
Gegen 21.00 Uhr war der offizielle Teil des Seminars beendet. Entspannt zogen
sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den gemütlichen Gästeraum des Schul-
landheims zurück. Dort wurde geklönt, mit Gitarre und Klavier musiziert und gesungen.
Nach einigen Teamfindungsspielen mit erlebnispädagogischem Charakter am Vormittag
wurde der juritische Themenkreis mit Fallbeispielen und deren Lösung fortgesetzt.
Dann ging es an die Planung und Gestaltung eigener Schulfahrten. Dabei bearbeiteten
die einzelnen Grupen Teilabspekte von Schulfahrten, wie z.B. die Eltern- und Schüler-
beteiligung, die Frage Selbsterverpflegung oder Verköstigung durch das Heim sowie
das Problem eines Ausgleichs zwischen dem Bedürfnis nach Freizeit und dem mit der
Schulfahrt verbundenen Bildungsauftrag.
Geschicklichkeitsübungen
Eine weitere Gruppe befasste sich mit der Vorbereitung einer Auslandsreise einer Profil-
klasse, während die Kolleginnen und Kollegen aus dem berufsbildenden Bereich sich
mit dem Thema Bewerbungstraining ein einem Schullandheim befassten,
Nach der Mittagspause wurde die Gruppenarbeit fortgesetzt. Die Ergebnisse der
Gruppen wurden ab 14.30 vor dem Plenum präsentiert.
Nach einer Abschlussrunde erfolgte die Evaluation.
Arbeit und Kaffeetrinken geht auch gleichzeitig
Gestärkt durch gute Verpflegung, wohl versorgt mit vielen Materialien und gut
vorbereitet für die erste eigene Klassenreise verließen die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer gegen 16.00 Uhr das Schullandheim Erlenried.
Wie auch die Veranstaltung im Februar 2008 wurde dieses Seminar zu glei-
chen Teilen vom Schullandheim Erlenried und der Arbeitsgemeinschaft Hamburger
Schullandheime gesponsort, sodass für die Referendarinnen und Referendaren
außer der Anreise in Fahrgemeinschaften keinerlei Kosten entstanden waren.
Eine Veranstaltung zu einem ähnlichen Themenkreis wird erneut im kommenden
Jahr angeboten.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten auf Wunsch eine DVD-ROM mit Fotos,
Filmsequenzen und den Arbeitsergebnissen des Seminars.
Covercard der DVD-ROM
Didacta 2009 in Hannover
Die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schullandheime präsentierte sich während der
Didacta 2009 in Hannover am Stand des Verbandes Deutscher Schullandheime.
Vertreten waren auch, ebenso in zweitägig wechselnder Standbetreuung, die Landes-
verbände Bremen und Niedersachsen.
Neben Klaus Kruse, dem Leiter der Pädagogischen Arbeitsstelle in Hamburg, war auch
die neue Bundesgeschäftsführerin des Verbandes Deutscher Schullandheime, Frau
Stefanie Hallaschka, aus Berlin angereist. Beide ergänzten sich bei der Standbetreuung.
Vertreter Hamburgs und Niedersachsens mit der neuen Bundesgeschäftsführerin
Frau Stefanie Hallaschka
Die Woche in Hannover war angefüllt mit vielen interessanten Gesprächen über Schulland-
heime. Die Messebesucher interessierten sich vor allem für Schullandheime in ihrer Region,
deren Ausstattung und Profile.
Herr Klaus Kruse mit Vertretern Niedersachsens am Stand des Verbandes
Am Stand ein Gast aus China
In den Gesprächen konnten Kontakte zu einzelnen Schullandheimen, den Landesverbänden
und dem Verband hergestellt werden. Intensive Beratung gab es für Lehrerinnen und Lehrer,
die direkt auf der Suche nach einem Schullandheim für eine bevorstehende Klassenreise
waren.
Neben den mündlichen Informationen aus erster Hand waren an den Ständen die kleinen
"Give-aways", ob Flyer, Kugelschreiber oder CDs, heißt begehrt. Selbst eine Besucherin aus
dem Reich der Mitte bekam Informationsmaterial und bedankte sich mit ausgesucht chine-
scher Höflichkeit. Das chinesische Wort für "Kugelschreiber" ging der Standbetreuung jedoch
während der vielen Gespräche verloren...
Beratung mit dem Laptop
Die folgenden Bilder geben einen kleinen Eindruck von der Didacta. Für die Arbeitsgemein-
schaft Hamburger Schullandheime machten sich bei der Standbetreuung nützlich: Herr Scharrer
(SLH Nieblum), Herr Steffens (SLH Schneverdingen und Vorstand), Herr Hincha (Vorstand) und
Herr Schultze (SLH Haus Dübelsheide und Vorstand).
Herr Scharrer (SLH Nieblum/Föhr) am Stand der Arbeitsgemeinschaft
Herr Hincha und Herr Steffens auf der Didacta in Hannover
Informationen am Stand der Arbeitsgemeinschaft
Intensive Gespräche bei der Standbetreuung
Frau Hallaschka und Herr Scharrer
open door 2008
Am 28. November trafen sich traditionsgemäß Schullandheimerinnen und Schullandheime
in der Finkenau zu einem gemütlichen, vorweihnachtlichen Beisammensein.
Der Vorstand hatte mit Gebäck, Getränken und Herzhaftem das Seinige getan, damit sich
die Gäste für ein paar Stunden wohl fühlen konnten.
Herr Herpe begrüßt die Gäste in der Finkenau
Gefolgt waren der Einladung Mitglieder aus zahlreichen Vorständen der Mitgliedseinrichtungen
in den drei norddeutschen Küstenländern Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen.
Der Vorsitzende, Herr Herpe, konnte aber auch Herrn Reichmann, Geschäftsführer des Landes-
verbandes Nordmark des DJH, und Herrn Kruse, Leiter der Pädagogischen Arbeitsstelle des Ver-
bandes Deutscher Schullandheime e.V., begrüßen.
Zu den Gästen, die sich einen Besuch nicht nehmen ließen, obwohl ihre aktive Dienstzeit bereits
seit langem erfolgreich abgeschlossen ist, gehörten das Ehepaar Asmus sowie Herr Imelmann.
Herr Leisner (Puan Klent) und Herr Reichmann (DJH)
In seiner Begrüßungsansprache wünschte Herr Herpe den angeschlossenen Mitgliedseinrichtungen
wieder oder erneut gut besuchte Häuser in der kommenden Saison, denn es ist ein offenes Geheim-
nis, dass längst nicht alle Hamburger Schullandheime voll bzw. gut ausgelastet sind.
Gäste während der Begrüßung durch Herrn Herpe
Das vom Verband Deutscher Schullandheime geplante Qualitättssiegel wird daher nicht von allen
Einrichtungen stürmisch begrüßt. Zu unterschiedlich sind doch die jeweiligen Standards. Es besteht
die Befürchtung, dass Häuser, die nur einen oder zwei Sterne bekommen, gegenüber den höher
bewerteten Häusern ins Hintertreffen geraten.
Auf einer seiner kommenden Sitzungen wird sich der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft mit dieser
Problematik beschäftigen.
Herr Hincha während seiner Ansprache
Herr Hincha machte in seiner Ansprache auf die Veranstaltung zum Nachhaltigen
Gebäudemanagement aufmerksam, die am 15. 1.2009 in der Freiluftschule Moorwerder
stattfinden wird.
Alle Mitgliedseinrichtungen sind herzlich eingeladen, an dieser Veranstaltung mit Vor-
standsmitgliedern teilzunehmen.
Zur Vorbesinnung auf die dort zu erörternden Fragestellungen hatte Herr Hincha "Stimm-
zettel" in unterschiedlichen Farben verteilt. Die Farbe Rot stand für "ganz schlecht, die
Farbe Grün für "sehr gut".
Gäste bei der Bewertung ihrer Einrichtung
So fragte Herr Hincha die Gäste z.B. nach dem Eindruck, wie sie die von ihnen geführte
Einrichtung selbst, das Profil, die Angebote für Gäste und die Zukunftsaussichten einschätz-
ten. Es war nicht überraschend und spricht auch für den Realitätssinn der Schullandheimer,
dass bei weitem nicht nur grüne Stimmzettel hochgehalten wurden.
Aufmerksame Gäste
Der Gedankenaustausch in der Finkenau war äußerst rege, kein Wunder bei langjährig in der
Schullandheimarbeit Erfahrenen!
Der Vorstand der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft wünschte allen Beteiligten eine besinnliche
Vorweihnachtszeit, ein schönes Fest, einen guten Rutsch ins neue Jahr sowie eine erfolgreiche
Saison 2009.
Rechtzeitig zu open door war auch der neue Schullandheim-Kurier fertig geworden. Das viertel-
jährlich erscheinende Informationsblatt überzeugt durch sein neues Layout, ein farbiges Cover -
und natürlich durch stets aktuelle Beiträge.
Getragen vom Strom: Auf Werra und Weser unterwegs
Lehrerfortbildung in den Hamburger Sommerferien vom 19. - 25. 7.2008
Weserpartie
Gut für uns, dass Aldi und Lidl kurz vor Beginn der Sommerferien wasserdichte Packsäcke
angeboten hatten. So ließen sich die 14 Lehrerinnen und Lehrer, die Anfang der Sommerferien
auf der Werra gut ausgestattet zur Paddel-Fortbildung starteten, auch nicht durch das Schauer-
wetter der ersten Tage vom Genuss der Auenlandschaft, der Fachwerkstädtchen und natürlich
der heißen Duschen auf den Campingplätzen der Paddelvereine abhalten. Allerdings musste zum
Bergfest der Ratskeller von Hann. Münden für Abwettern des Dauerregens herhalten.
Anlanden zur Mittagspause
Mit der Weser kam auch der Sonnenschein. Stadtbesichtigungen, und kulinarische Exkursionen
bereiteten noch mehr Freude, es wurde auch vermehrt gebadet und eskimotiert und auch die Tages-
etappen von bis zu 45 km vielen wesentlich leichter. Nach 200 Flusskilometern gönnten wir uns noch
einen Nachmittag in Hameln und verabschiedeten uns in unsere wohlverdienten Sommerferien.
Kleiner Buhnenhafen
Übrigens, zu Beginn der nächsten Sommerferien (2009) gehen wir wieder aufs Wasser: Infos über die
Wattenmeer-Exkursion mit dem Traditionssegler Anna-Lisa finden Sie unter:
www.hamburger-schullandheime.de unter "lehrerfortbildung"
.
Mitgliederversammlung 2008 in der Freiluftschule Wittenbergen
Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der Arge, die bei schönem Früh-
lingswetter in der Freiluftschule Wittenberge stattfand, ging es nicht nur um
den üblichen Jahresbericht, die Kassenprüfung, die Entlastung des Vorstandes,
Neuwahlen und Verschiedenes.
Der alte und neue Vorstand in der Freiluftschule Wittenbergen
Es gab eine Zäsur. Denn mit der Versammlung am 24. April 2008 fanden gleich
mehrere Einschnitte statt.
Herr Werner Wesemüller trat nach langen Jahren von seinem Amt als stellvertre-
tender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schullandheime zurück,
wird dem Vorstand jedoch noch als Beisitzer und Delegierter für den Bundesverband
weiter angehören. Herr Herpe und Herr Kruse, Geschäftsführer des Bundesverbandes,
dankten Herrn Wesemüller für die in Jahrzehnten für die Arge und den Verband ge-
leistete Arbeit.
Herr Herpe bedankt sich bei Herrn Wesemüller
Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden der Arge wurde Herr Frank Hincha ge-
wählt, der bereits seit zwei Jahren dem Vorstand angehört und gemeinsam mit Herrn
Schultze für die Lehrerfortbildungsveranstaltungen der Arge verantwortlich ist.
Herr Hincha wird vom Beginn des Schuljahres 2008/2009 die Aufgaben von Herrn Schultze,
der im Sommer in Pension geht, in der Lehrerfortbildung übernehmen. Herr Schultze unter-
stützt Herrn Hincha weiterhin und verbleibt als Beisitzer im Vorstand.
Herr Hincha, der neue stellvertretende Vorsitzende
Während der Versammlung stellten Herr Hincha und Herr Schultze die im zu Ende
gehenden Schuljahr durchgeführten Lehrerfortbildungsveranstaltungen in Bild und Ton
vor.
Herr Hincha stellte ein Konzept für die künftige engere Zusammenarbeit der Mitglieds-
vereine und dem Vorstand bei der Durchführung von Lehrerfortbildungsveranstaltungen
vor. Über Details wird im nächsten Arge-Kurier berichtet.
Herr Herpe bedankt sich bei Frau Julia Cramer für die von ihr in der Geschäftsstelle
geleistete Arbeit
Einen breiten Raum nahm die Vorstellung eines Entwurfs für ein neues Corporate Design
der Arge ein (der Arge-Kurier berichtete darüber). Der Vorstand wird sich in Kürze für ein
neues Logo der Arbeitsgemeinschaft entscheiden. Mit einem breit gefächerten Angebot
will die Arbeitsgemeinschaft ihre Mitgliedseinrichtungen wieder verstärkt in das Bewusstsein
von Lehrern, Schülern und Eltern heben.
Ein Gespräch des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft mit der künftigen Bildungssenatorin
ist ebenfalls geplant.
Herr Erdmann, langjähriger Vorsitzender der Arge und gleichzeitig Ehrenvorsitzender
hatte es sich nicht nehmen lassen, in Wittenberge dabei zu sein
Zu den Gästen, die der Vorstand vor Beginn der Sitzung begrüßen konnte, gehörten außerdem
Herr Hennemann (Erlenried) und Herr Reichmann vom Landesverband Nordmark des DJH.
Herr Reichmann erinnerte an die langjährige gute Zusammenarbeit beider Verbände und
sprach sich, wie auch Herr Herpe, für eine aktive Verfolgung gemeinsamer Ziele aus.
Herr Hennemann von der Mitgliedseinrichtung Erlenried
Nach gut zwei Stunden wurde die Mitgliederversammlung beendet mit dem Wunsch nach
einer erfolgreichen Saison für alle Mitgliedseinrichtungen.
Ein besonderer Dank gilt dem Hamburger Schulverein, der die Freiluftschule als Tagungs-
ort zur Verfügung gestellt hatte. Mit reichlich gutem und schmackhaftem Kuchen, Kaffee
und Tee sowie mit Informationen über das Haus durch Herrn Savatzky versorgt, gefiel es
den Gästen ausnehmend gut in Wittenbergen.
Projektarbeit im Schullandheim:
Dokumentation von Klassenreisen
Schullandheim Schneverdingen in der Lüneburger Heide
Am Wochenende vom 22. bis 24. Febraur 2008 trafen sich erneut Kolleginnen und
Kollegen im Schullandheim Schneverdingen um den Umgang mit dem Präsentations-
programm Mediator und gleichzeitig die Handhabung des Filmschittprogramms
UleadVideoStudio zu erlernen.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Seminarraum des SLH Schneverdingen
Nach der Anreise und der Begrüßung bei Kaffee und Kuchen erfolgte zunächste eine
Unterweisung in die Grundlagen von Mediator. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
lernten das Erstellen von Seiten, die Einbindung von Objekten wie Bild, Ton und
Text sowie die Animation von Objekten auf einer Seite. Bis zum Abendbrot waren
die ersten kleinen, mehrseitigen Projekte fertig.
Nach dem Abendbrot ging es weiter
Trotz vorgerückter Stunde wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem
Abendbrot noch in die Grundlagen des Filmschnittprogramms eingewiesen, denn
am folgenden Morgen sollten in Gruppen kleine Filme gedreht werden, die
nach Schnitt und Vertonung in Mediator eingebaut werden sollten.
Außenaufnahmen zum Thriller "Der umheimliche Hacker"
Mit großem Elan, viel Aktion und noch viel mehr Phantasie wurden knappe Dreh-
bücher entwickelt zum Thriller: 'Der unheimliche Hacker' und von den Teilnehmern,
die neben Kameraführung, Regie auch die Haupt- und Nebenrollen übernommen hatten,
in Szene gesetzt.
Filmszene im Rohbau des Seminarhauses im SLH Schneverdingen
Auch wenn einzelne Funktionen der beiden Programme nur kurz aufgezeigt werden
konnten, erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Rüstzeug für die
weitere intensive Beschäftigung mit den Programmen. Umfangreiche Skripte für
beide Programme ermöglichen die vertiefte Einarbeitung.
Beide Programme machen es für Kolleginnen und Kollegen einfacher eine Klassen-
reise für die Beteiligten, die Elternschaft und die Homepage der Schule zu
gestalten.
Schulfahrten planen und gestalten
Referendarinnen und Referendare im Schullandheim Sprötze
Schullandheim Sprötze in der Nordheide
Vom 28. auf den 29. Februar 2008 fand zum zweiten Mal ein Modul für die Ausbildung
von Referendarinnen und Referendaren in Sachen Schulfahrten statt, diesmal
im idyllisch in ruhiger Heidelandschaft gelegenen Schullandheim Sprötze mit
seinem riesigen Gelände direkt unterhalb des Brunsbergs gelegen.
27 Referendarinnen und Referendare hatten sich in Windeseile für das Seminar an-
gemeldet: Nach 40 Sekunden waren alle Plätze vergeben!
Nach einer kurzen Begrüßung bei Kaffee, Tee und Kuchen fand bei schönem Sonnen-
schein ein Kennenlernspiel statt.
Lebhaftes Kennenlernspiel
Im Anschluss versuchten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die eigene
Schulzeit und selbst erlebte Klassenreisen zu erinnern um aus der Reflexion
darüber Kriterien für eine gelungene Schulfahrt zu entwickeln.
Im weiteren Verlauf des Abends wurden anhand von Fallbeispielen juristische
Fragestellungen erörtert, die bei Planung, Organisation und Durchführung von
Schulfahrten bedacht werden müssen.
Was zeichnet eine gute Klassenreise aus?
Gegen 21.00 Uhr war der offizielle Teil des Seminars beendet. Entspannt zogen
sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den gemütlichen Gästeraum des Schul-
landheims zurück.
Nach einigen Teamfindungsspielen mit erlebnispädagogischem Charakter am Vormittag
ging es an die Planung und Gestaltung eigener Schulfahrten. Dabei waren drei
Klassenreisen von A-Z in Vierergruppen zu planen, während sich andere Gruppen
mit Teilabspekten befassten, so z.B. mit der Einbeziehung der Schülerinnen und
Schüler bzw. der Eltern sowie der Finanzierung von Klassenreisen.
Eine weitere Gruppe hatte die Aufgabe, die Verpflegung während einer Klassen-
reise unter ernährungsphysiologischen Gesichtpunkten zu planen.
Kaffeetrinken vor Beginn des Seminars
Nach der Mittagspause wurde die Gruppenarbeit fortgesetzt. Die Ergebnisse der
Gruppen wurden ab 14.30 vor dem Plenum präsentiert.
Nach einer Abschlussrunde erfolgte die Evaluation.
Gestärkt durch gute Verpflegung, wohl versorgt mit vielen Materialien und gut
vorbereitet für die erste eigene Klassenreise verließen die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer gegen 16.00 Uhr das Schullandheim Sprötze.
Wie auch die Veranstaltung im vergangenen Jahr wurde dieses Seminar zu glei-
chen Teilen vom Schullandheim Sprötze und der Arbeitsgemeinschaft Hamburger
Schullandheime gesponsort, sodass für die Referendarinnen und Referendaren
außer der Anreise in Fahrgemeinschaften keinerlei Kosten entstanden waren.
Eine Veranstaltung zu einem ähnlichen Themenkreis wird erneut im kommenden
Jahr angeboten.
Not- und Unfallmanagement auf Klassenreisen:
Vorbeugen, Sichern, 1. Hilfe
Fortbildungswochenende im Schullandheim Erlenried
Begrüßung der Teilnehmer durch Frau Marquis
Gut besucht war auch das dritte Fortbildungswochenende im neuen Schuljahr,
das vom 3. bis 4. November im Schullandheim Erlenried zum Thema: 'Not- und
Unfallmanagement' stattgefunden hat.
Das Besondere an dieser Veranstaltung waren nicht nur die Tatsache, dass die
Landesunfallkasse (LUK) sämtliche Kosten der Veranstaltung getragen hat, son-
dern auch die Beteiligung der Schularztstelle und des Rettungsunternehmens
Hamburger Notfalltraining aus Ellerau.
Herbststimmung im Schullandheim Erlenried
Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführerin, Frau Marquis, erhielten die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst eine Vielzahl von Tipps für das Not-
fallmanagement auf Klassenreisen. Was ist in der Planung zu bedenken, welchen
Maßnahmen müssen die Eltern zustimmen, welche Mittel darf ich begrenzt oder aber
auf gar keinen Fall einsetzen?
Aus der Erörterung dieser und anderer Fragen ergab sich ein Fragebogen für Eltern,
der unter "download" auf dieser Homepage herunter geladen werden kann.
Überprüfung des 1.-Hilfe-Koffers durch Teilnehmerinnen
Am Nachmittag ging es sodann um die Lösung von Fallbeispielen zu typischen Situa-
tionen auf Klassenreisen, wie z.B. das Baden, das Radfahren, die Aufsichtspflicht
und die Nachtruhe, beliebte Knackpunkte und - für viele Kolleginnen und Kollegen -
noch immer mit Ängsten und Unsicherheiten besetzt.
Lösung von Fallbeispielen im kleinen Kreis
Der Sonntag stand ganz im Zeichen von Maßnahmen der 1. Hilfe, Maßnahmen am Unfall-
ort und korrektem Verhalten in Notfallsituationen.
Hier waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefordert. Das Unternehmen Hamburger
Notfalltraining hatte zu diesem Zweck extra zwei junge Ersthelfer mitgebracht, die
für die angenommenen Unfallsituationen wirklichkeitsnah geschminkt waren.
Die beiden Darsteller machten ihre Sache so gut, dass der Beobachter glauben konnte,
einen realen Unglücksfall vor sich zu haben.
Ein Wort des Dankes zum Schluss an das Ehepaar Gerbershagen, das die Gäste freundlich
und umsichtig bewirtete!
Projektarbeit im Schullandheim:
Sachkunde - nicht nur in der Schule
Fortbildungswochenende im Hamburger Umweltzentrum Karlshöhe
Das Hamburger Umweltzentrum Karlshöhe im Morgendunst
Im Titel der Veranstaltung, die vom 5. bis 7. Oktober im Hamburger Umwelt-
zentrum (HUZ) stattgefunden hat, taucht zwar der Begriff "Schullandheim"
auf, dennoch war als Ort diesmal eine Einrichtung der FHH gewählt worden,
weil sich alle Programmpunkte hier leicht verwirklichen ließen.
Die Streuobstwiese - Auslauf für die Hühnerschar und Refugium
für viele Obstbäume
Das ehemalige Gutshaus, die Streuobstwiese, Hühnerstall, Backhaus, die Schafs-
herde, der Hühnerstall, die große Scheune und die Apfelpresse wurden während
der drei Zusammenkünfte von allen Teilnehmern besichtigt, gewürdigt und für ihre
Aktivitäten genutzt.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Feuermachen nach Steinzeitart
Der Freitag begann mit der Einstimmung im Gutshaus und dem Willkommensgruß durch
Dieter Ohnesorge, den Leiter des HUZs. Das HUZ wurde uns übrigens mietfrei zur Ver-
fügung gestellt! Dafür an dieser Stelle ein großer Dank!
Anschließend begaben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Abenteuer-
spielplatz. Dort erwartete sie Thorsten Helmerking, Museumspädagoge und Experimen-
talarchäologe, zur Unterweisung im steinzeitlichen Feuermachen. Nach einer kurz-
weiligen und mit Informationen über das Leben unserer Vorfahren gespickten Einführung
versuchten alle mit Hilfe von Feuerstein, Markasitknolle (Eisensulfid), Holzspänen
und Zunder ein Feuer zu entfachen. Wider Erwarten klappte dies auch hervorragend, sodass
bald darauf ein wärmendes Feuer eine weitere steinzeitliche Aktivität beleuchtete.
Speerwurf mit der Speerschleuder
Der nächste Tag war angefüllt mit Informationen rund um das Schaf. Zuerst wurde die
im HUZ stehende Herde rauwolliger pommerscher Landschafe versorgt: Klauenschnitt,
Futtertrog und Heueintrag in den Allwetterstall gehörten dazu. Die Leitung hatten
Gabriela Krümmel und Heimke Schümann-Bloens.
Zurück im Gusthaus wurden Möglichkeiten der unterrichtlichen Umsetzung des Themas
"Schaf" erläutert. Die entsprechenden Arbeitsmaterialien und Arbeitsblätter dazu
gab es für die Anwesenden in einer Mappe und auch in digitalisierter Form.
Arbeitsergebnisse der Filzwerkstatt
Mutterschaf Martha aus der Herde des HUZ
In Form von Werkstattarbeit bastelten andere Teilnehmer Schafe aus Drahtgeflecht, die
nach dem Kaschieren mit Gipsbinden und Trocknen bemalt und mit einem Wollkleid ver-
sehen wurden.
Schafplastik aus der Bastelwerkstatt
Ein Besuch im Hühnerstall, der mit lautem Protest des Hahns verbunden war, ein Gang
durch den wunderschönen Bauerngarten mit bunten Herbstblumen und reifem Gemüse
sowie das gemeinsame Apfelsaftpressen rundeten den Tag ab.
Die Apfelsaftpresse in Aktion
Der Sonntag begann mit dem gemeinschaftlichen Brotbacken. Der Backofen war bereits
seit dem frühen Morgen aufgeheizt worden, Rauchschwaden verteilten sich auf dem Ge-
lände und in der Nachbarschaft.
Aufheizen des Backofens
"Bäckermeister" Thorsten Helmerking fand erneut engagierte Helfer und in kurzer Zeit
waren über 20 Brotlaibe fertig.
Das ofenfrische, knusprige Krustenbrot
Den Abschluss des Tages bildeten Naturerfahrungsspiele im kleinen Wald, der zum HUZ
gehört. Die Leitung hatte diesmal Ekkehard Schultze.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer am "Fühlpfad"
Nach einer Abschlussrunde, in der sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer lobend
über das Wochenende insgesamt, die vielen neuen Eindrücke, die vielen Anregungen
und die Materialfülle äußerten und nach dem gemeinsamen Aufräumen verabschiedeten
sich Teilnehmer und Moderatoren herzlich voneinander.
Spiel- und Sportgerät Kajak:
Kentern, Spielen und Retten auf dem Wasser
Fortbildungswochenende im Schullandheim Haus Lankau
Das Schullandheim Haus Lankau bei Neu-Lankau am Elbe-Lübeck-Kanal
Das erste Fortbildungswochenende im neuen Schuljahr wurde von Hamburger Kolle-
ginnen und Kollegen sehr gut angenommen und war schnell ausgebucht.
Aktivitäten mit Kajaks und Kanadiern sind sehr beliebt. Ohne Routine steht man
jedoch nicht nur vor organisatorischen Problemen, sondern auch vor der Frage,
wie die Veranstaltung außer mit Wanderpaddeln noch sinnvoll genutzt werden kann.
Auf dem Wasser bilden alle Boote einen "Stern"
Während des Seminars wurde daher vielfältiges Know-How für die Ausgestaltung
einer aktiven Klassenreise auf dem Wasser vermittelt.
Dazu gehörten das Umsteigen von Boot zu Boot auf dem Wasser, die Sicherheit auf
dem Wasser, Kenter- und Rettungstraining, das Eskimotieren, Kanupolo, der Bau
von Kanadiermaranen und eine ökologische Schnitzeljagd.
Umsteigen von Boot zu Boot
Das erste schöne Spätsommerwochenende nach längerer Schlechtwetterperiode trug
entscheidend zum Erfolg des Seminars bei. Luft- und Wassertemperaturen erlaubten
den freiwilligen oder auch unfreiwilligen Kontakt mit dem Wasser, z.B. bei der
Kenterung während des Kanupolos.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Kajakpolo auf dem Elbe-Lübeck-Kanal
Die Begeisterung für das Spiel- und Sportgerät Kajak war so groß, dass einige
Unentwegte sogar eine kleine Nachpartie auf dem Kanal unternahmen. Die übrigen
Teilnehmerinnen und Teilnehmer ließen derweil den Tag und die Woche Revue passie-
ren, begleitet von Gitarrenmusik und Gesang.
Vorbereitung zur nächtlichen Kanaltour
Nicht unerwähnt bleiben soll die herzliche und professionelle Aufnahme und Be-
wirtung der Seminargäste durch das Heimelternpaar Schröder. Beiden an dieser
Stelle ein herzliches Dankeschön für drei wunderschöne Tage im Schukllandheim
Haus Lankau!
Kanadiermaran auf dem "Helgen"
Ein Höhepunkt des Wochenendes war der Bau von Kanadiermaranen, Wasserfahrzeugen,
die mittels Stangen und Seilen aus zwei Kanadiern zusammengebaut wurden. Drei
"Werftteams" hatten die Aufgabe drei baugleiche Kanadiermarane herzustellen.
Die Aufgabe wurde in Absprache mit den drei "Werftleitern" gelöst.
Kanadiermaran nach dem Stapellauf
Den Abschluss des Wochenendes bildete eine ökologische Schnitzeljagd, bei der
sechs Gruppen von Bord eines Kanadiers aus zehn Aufgaben lösen mussten, u.a.
mussten die Tiefe des Kanals, der pH-Wert des Kanalwassers und die Sichttiefe
ermittelt werden. Außerdem galt es eine Wasserpflanze, ein im Wasser lebendes Tier
und ein am Wasser lebendes Insekt zu fangen. Letztere wurden nach Ende der
Schnitzeljagd selbstverständlich wieder ausgesetzt.
Kreuzspinne in einer Becherlupe
Neue CD-ROM: Handreichungen Version 2.0/2007
Cover der neuen CD-ROM des Verbandes Deutscher Schullandheime e.V.
Die neue CD-ROM des Verbandes Deutscher Schullandheime e.V. gibt Planungshilfen
und Materialien zur Gestaltung von Schullandheimaufenthalten.
Sie präsentiert die deutschen Schullandheime und enthält Informationen über den
Verband Deutscher Schullandheime e.V.
Mit der CD-ROM "Handreichungen" wird die besondere Herausforderung eine Klassen-
fahrt bzw. einen Schullandheimaufenthalt zu organisieren und durchzuführen ein
bisschen kleiner.
Die CD-ROM "Handreichungen" umfasst neben den Hinweisen und Hilfen für die Planung
und Durchführung von Klassenfahrten und Schullandheimaufenthalten auch über 150
Projektvorschläge und Ideen für Aktivitäten im Schullandheim oder auf einer Kinder-
und Jugendreise sowie Wissenswertes rund um den Verband Deutscher Schullandheime e.V.,
zur Schullandheimpädagogik und Informationen über die Schullandheime im gesamten
Bundesgebiet.
Die auf der CD-ROM enthaltenen Daten der Schullandheime beziehen sich auf den Stand
Juli 2007. Die aktuellen Kontaktdaten (Telefonnummer und E-Mail-Adresse) der Schul-
landheime finden sich im Internet unter http://www.schullandheim.de
Systemvoraussetzungen:
- ab Windows 2000
- auf dem Computer sollten die Programme Adobe Acrobat und MS Word installiert sein,
damit Sie die zahlreichen Texte, Artikel etc. ansehen und ausdrucken können.
Um die Geschwindigkeit der Präsentation zu verbessern, kann der Inhalt der CD-ROM
auch in einen eigenen Ordner auf Ihrem Computer kopiert werden.
Wie erhalten Sie die CD-ROM?
- Bestellen Sie per Telefon: 040-890 15 41
- Bestellen Sie über eine E-Mail: verband@schullandheim.de,
- Bestellen Sie über Internet: www.schullandheimliteratur.de
- oder schreiben Sie an den Verband Deutscher Schullandheime e.V.
Mendelssohnstr. 86 22761 Hamburg
Hauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft im Schullandheim Holstentor
Herr Rosenboom bei seiner Rede im SLH Holstentor
Anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung im Schullandheim Holstentor in Hois-
dorf hatte der Vorstand der Arge den Leiter des Amtes für Bildung, Herrn Norbert
Rosenboom eingeladen.
Herr Rosenboom dankte den versammelten Vorständen der Schullandheime für ihr Enga-
ment in schwieriger Zeit (die Nachwirkungen des Schulfahrtenboykotts sind in dem
einen oder anderen Haus noch zu spüren...) und kündigte eine neue, vertiefte Zusam-
menarbeit zwischen BBS und Arbeitsgemeinschaft in den beiderseits interessierenden
Fragen und Problemen an. Insbesondere soll der Kontakt zwischen Arbeitsgemeinschaft
und den Hamburger Schulleitern dahingehend ermöglicht und vertieft werden, dass
beide Seiten auch auf offizieller Ebene ins Gespräch kommen.
Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft brachte außerdem das Gespräch auf die in letzter
Zeit zunehmend zu beobachtende Blockung von schulinternen Fortbildungsveranstaltungen
mit z.T. negativen Auswirkungen auf die Auslastung der Fortbildungsangebote der Arbeits-
gemeinschaft.
Besondere Anerkennung und Beachtung seitens des Amtes für Bildung fand die neue Zusam-
arbeit zwischen dem LiA - zuständig für die Ausbildung der Referendarinnen und Referen-
dare - und der Arbeitsgemeinschaft.
Ende März 2007 hat im Schullandheim Estetal die erste gemeinsame Ausbildungsveranstal-
tung zwischen LiA und Arge mit überwältigend gutem Erfolg stattgefunden. 26 Referendar-
innen und Referendare trafen sich zu einem anderhalbtägigen Seminar, bei dem es neben
rechtlichen Fragestellungen in Zusammenhang mit Planung und Organisation von Schulfahr-
ten auch um die Vermittlung des Know How bei der Planung einer Schulfahrt ging.
Während der für die jungen Kolleginnen und Kollegen kostenfreien Veranstaltung wurden
auch Kenntnisse in Teamentwicklung und Erlebnispädagogik vermittelt, die die Referen-
darinnen und Referendare in die Lage versetzen, einen Schullandheimaufenthalt selbststän-
dig durchzuführen.
Darüber hinaus konnten sich die Teilnehmer von der Eignung des Schullandheims Estetal für
Schulfahrten überzeugen. Dazu trugen sowohl die Betreuung durch das Heimpersonal und Mit-
glieder des Heimvorstandes als auch die Bewirtung und das Flair des an der Este idyllisch
gelegenen Schullandheims bei.
Frau OSRin Seedorf, das Heimelternpaar, Herr Spies, Herr Herpe
und Frau Julia Cramer.
Während der diesjährigen Hauptversammlung wurde auch eine Personalentscheidung getroffen.
Der langjährige Rechnungsführer, Herr Jens Spies, schied aus dieser Funktion aus, belobigt
von allen Anwesenden und den Rechnungsprüfern für die von ihm im Sinne der Arge geleistete
Arbeit.
An seine Stelle tritt Herr Sören Steffen, der Vorsitzende des Schullandheims Schneverdingen.
Der Vorstand der Arge und die Anwensenden applaudierten nicht nur der gelungenen Einstands-
rede des neuen Rechnungsführers sondern auch dem Mut des jungen Kollegen ein solches Amt
verantwortlich zu übernehmen. Wir gratulieren und wünschen ihm Erfolg bei seiner Arbeit.
Schulfahrten planen und gestalten
Referendarinnen und Referendare im Schullandheim Estetal
Bei der "Hauseroberung"
Vom 22. bis zum 23. März 2007 erlebten 26 Referendarinnen und Referendare hautnah echte Schul-
landheimatmosphäre.
Eingeladen hatten im Rahmen der Wahlmodule die Fachseminarleiter Peter Koch und Stefan Wilken
vom LiA sowie Frank Hincha und Ekkehard Schultze von der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schul-
landheime.
Dieses Kompaktseminar war die erste gemeinsame Veranstaltung dieser Art zwischen dem LiA und
der Arge. Die Zusammenarbeit war aufgrund einer Initiative der Arge zustande gekommen. Schnell
waren Frau Dr. Justus, Leiterin des LiA, sowie eine Vorstandsgruppe der Arge sich über das ge-
meinsame Ziel solcher Seminare einig: Junge Kolleginnen und Kollegen sollen die Möglichkeit er-
halten, Schullandheime aus erster Hand kennen zu lernen sowie die Planung und Gestaltung von
Schulfahrten als Projekt selbstständig zu erlernen.
Die Zielsetzung war, die Kompetenz von Referendarinnen und Referendaren zu stärken, künftige
Schulfahrten nicht als Komplettangebot bei kommerziellen Anbietern zu "kaufen", sondern ihnen
das Handwerkzeug mitzugeben, sozial- und umweltverträgliche Schulfahrten in Eigenregie durch-
zuführen.
Bei der Entwicklung von Kriterien für eine gelungene Schulfahrt
Nach einer "Hauseroberung", bei der erlebnispädagogische Elemente eingesetzt wurden, reflektier-
die jungen Kolleginnen und Kollegen über die Frage, welches die Kriterien für eine gelungene
Schulfahrt sein müssten.
Im weiteren Verlauf des Abends wurde von den Teilnehmern verschiedenes Lehrerverhalten vor und
während der Schulfahrt sowie bei Elternabenden szenisch dargestellt.
Im Anschluss wurden anhand von Fallbeispielen, die in Gruppen bearbeitet wurden, typische Fragen
zu möglichen juristischen Problemen während einer Schulfahrt behandelt. Dabei ging es auch um
die in den neuen Richtlinien für Schulfahrten geänderten Paragrafen zur Finanzierung (Zahlungs-
versprechen) und die Höchstkostensätze.
Aber es gab auch Hinweise zur Förderung des Sozialverhaltens, zur Gestaltung der Freizeit, zur
unterrichtlichen Vorbereitung und zur Bedeutung von Schulfahrten zur Umwelt- und Gesundheitser-
ziehung.
Ganz praktische Fragen bezogen sich z.B. auf das Verbot von Genussmitteln (Tabak und Alkohol)
während einer Schulfahrt mit einer 9. Klasse. Interessante Diskussionen schlossen sich an.
Bei Teamfindungs- und erlebnispädagogischen Spielen
Im Mittelpunkt des zweiten Tages standen weitere erlebnispädagogische Aktivitäten und Spiele
zur Teamentwicklung, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern begeistert aufgenommen wurden,
zumal es sich um Aktivitäten handelte, die mit wenig Materialaufwand dafür aber mit umso grö-
ßerem Erfolg bei Schulfahrten durchgeführt werden können.
Ein zweiter Schwerpunkt an diesem Tag bestand in der Aufgabe, in Gruppen eine Projektskizze für
eine Schulfahrt mit der eigenen Klasse zu planen. Die Vorgaben waren breit gestreut, angefangen
von unterschiedlichen Unterkünften, über unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte bis zu der Vor-
gabe die Schulfahrt zu einer bestimmten Jahreszeit durchzuführen.
Bei der Vorstellung der Arbeitsergebnisse wurde deutlich, dass es gar nicht allzu schwer ist,
eine Schulfahrt eigenständig zu planen und zu gestalten.
Die anschließende Evaluation des Seminars ergab einen sehr hohen Zuspruch zu den Zielen und
zur Umsetzung des Themas durch die Leitungsgruppe vor Ort.
Ein Folgeseminar wird im Frühjahr 2008 in einem anderen Schullandheim durchgeführt, das ebenfalls
für die nötige Klassenreiseatmosphäre sorgen wird.
Übrigens: Die Veranstaltung ist für Referendarinnen und Referendare kostenfrei bis auf die Anreise
im privaten PKW oder mit dem ÖPNV.
Entstehung der Planskizzen für Schulfahrten
Skulpturen und Plastiken durch die Jahrhunderte - Fortbildungsveranstaltung in der
Hamburger Kunsthalle vom 10. bis 12.11.2006
Galerie der Gegenwart
Masken, Halb- und Vollplastiken sowie Reliefs fertigen die begeisterten Teilnehmerinnen
und Teilnehmer der Fortbildungsveramstaltung: Skulpturen und Plastiken durch die Jahrhun-
derte am Wochenende vom 10. bis 12.11.2006 an.
Zu Beginn am Freitag fand eine erste Führung durch die Hamburger Kunsthalle und durch die
Galerie der Gegenwart unter Leitung der Malerin und Kunstvermittlerin Claudia Schrader
statt. Während der Führung konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand des rei-
chen Bestandes der Sammlungen vielfältige anregungen für die eigene Arbeit mit Ton, Seiden-
und Zeitungspaier, Wachs, kleister und Vaseline holen.
Beispiel einer Halbplastik als Grundlage für eine Maske
Am Samstag wurde ein Kopf modelliert, eine langwierige aber reizvolle Aufgabe, die bis in
den späten Nachmittag dauerte. Im Anschluss wurden Reliefs aus Seidenpapier, Butterbrotspa-
pier und Wachs hergestellt.
Ausschnitt aus der Riege der Vollplastiken
Den krönenden Abschluss bildete am Sonntag eine Führung von Claudia Schrader durch die
Caspar-David-Friedrich-Ausstellung.
Nach einer abschließenden Runde, in der sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für
das gelungene Wochenende bedankten, verabschiedeten alle, schwerbepackt mit Masken,
Reliefs und Plastiken.
Die nächste Veranstaltung zum Thema Kunst und Architektur, ebenfalls unter Leitung von
Claudia Schrader sowie Jürgen Brahe, wird am Wochenende 31.3. bis 1.4.2007 in Berlin
stattfinden.
Neuregelung der Höchstkostensätze für Klassenreisen und Studienfahrten zum
1. 11.2006
In Ergänzung der Richtlinien für Schulfahrten vom 1. 6.2005 gibt es folgende Neure-
gelung.
Die Höchstkostensätze werden in Zukunft abweichend für den Fall geregelt, dass die
Schulkonferenz bzw. in beruflichen Schulen der Schulvorstand beschließt, Schulfahrten
häufiger als in Ziffer 2.1 der Richtlinien vorgesehen durchzuführen.
In diesem Fall sind die für die Schulstufen vorgesehenen Höchstkosten mit der Maßgabe
verbunden, dass der dort genannte Betrag in zwei aufeinanderfolgenden Jahrgangsstufen
(Schuljahren) einzuhalten ist.
Die neuen Höchstkostensätze:
Klasse 1 bis 4 200 EUR für jeweils 2 Schuljahre
Klasse 5 und 6 250 EUR
Klasse 7 bis 10 300 EUR für jeweils 2 Schuljahre
Sekundarstufe II 350 EUR (für jeweils 2 Schuljahre bei Gesamtschulen und beruflichen
Schulen.
Klassenreisen auf dem Wasser: Bausteine für gelungene Segelreisen mit Klassen
Am Wochenende vom 22. bis 24. September 2006 trafen sich 18 Lehrerinnen und
Lehrer an Bord des Besanewers WINDSBRAUT zu einer außergewöhnlichen
Segeltour auf der Unterelbe. Ziel der Veranstaltung war die Vermittlung von Bau-
steinen für künftige Klassenreisen auf dem Wasser.
Die Fahrt sollte Kolleginnen und Kollegen in die Lage versetzen, bei der Auswahl
eines Segelfahrtenanbieters in Zukunft die Spreu vom Weizen zu trennen, sprich,
ein Schiff auszuwählen, bei dem die Gewähr gegeben ist, dass die Klasse nicht nur
aus kommerziellen Interessen von A nach B gefahren wird, sondern das Segelschiff
als außerschulischer Lernort auf Zeit intensiv genutzt wird.
Großbaum der Windsbraut
Die "Bausteine" waren u. a.: Navigation, Schiffsführung, Takelage und Segelmanöver
Knoten, Spleißen und Takeln, Seewetter, Gezeitenkunde, Sicherheit und Notfälle, Team-
bildungsaufgaben, Umgang mit Konflikten, Klettern in der Takelage, Schwingen im Trapez
Natur und Umweltschutz sowie Beibootexpeditionen.
Handstand im Trapez
Von Stade aus ging es am späten Freitag Nachmittag ab 17.00 Uhr bei strahlendem
Sonnenschein und achterlichen Winden elbabwärts zum Störsperrwerk.
Während der kurzen Fahrt auf der Schwinge zum Elbfahrwasser erfolgte die notwen-
dige Sicherheitseinweisung an Bord. Alle trugen Sicherheitswesten, festes Schuhwerk
und wurden mit dem Verhalten im Falle eines Notfalls an Bord vertraut gemacht.
Herstellung einer Wetterkarte
Nach einer sternenklaren, milden Nacht, die einige Teilnehmer zum Schlummer an Deck
reizte, ging es ab 7.30 Uhr weiter stromabwärts durch die Medemrinne in Richtung
Cuxhaven.
Wer nicht gerade Rudergänger war oder bei einer Kreuz Piek, Klau, Groß, Besan oder
Vorsegel holen oder fieren musste, war intensiv mit der Wettervorhersage, der Her-
stellung einer Wetterkarte oder dem Navigieren beschäftigt.
Beibootexpedition ins Watt
Leider hatte der Wind aus Südost im Laufe des Tages so nachgelassen, dass der zweite
Ankerplatz in der Nähe der Bohrplattform Mittelplate nur unter Motor angelaufen werden
konnte. Dann lag die Windsbraut sicher vor Anker im Priel. Positionslampe und Ankerball
wurden gesetzt und das "Küchenteam" konnte sich an die Zubereitung des Abendessens machen.
Rudergängerin in Aktion
Am ersten Abend wurden Crew und Mannschaft mit Labskaus verwöhnt, für dessen Vorberei-
tung ein Teilnehmer der Segelreise alle Zutaten eingekauft hatte. Nochmals heißen Dank
an dieser Stelle!
Am Samstag Abend gab es ein Nudelgericht mit verschiedenen Soßen - hervorragend zur Sätti-
gung nach einem langen Arbeitstag geeignet. Frühstück, Zwischenmahlzeiten und das Kaffee-
trinken am Nachmittag wurden von wechselnden Teams zubereitet.
Sonnenuntergang auf der Höhe von Friedrichskoog
Die Fahrt zurück nach Stade begann am Sonntag wegen der Tide bereits um 6.30 Uhr: Anker
lichten, Motor anwerfen, Weiterfahrt nach kurzem Festfahren auf einer Barre im Priel.
Im Elbfahrwasser angelangt, konnte bei gutem östlichen Wind die Fahrt unter Kreuzen bis
weit hinter Cuxhaven unter Segel fortgesetzt werden.
Einsetzender Ebbstrom und Gegenwind erzwangen die Weiterfahrt unter Motor. Nachdem die
Segel ordentlich vertäut waren, ergab sich die Gelegenheit zum Spleißen, Knoten und Takeln.
In einer Abschlussrunde auf der Schwinge wurde von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern
das ausgezeichnete Schiff, die professionelle Planung der Tour, die stressfreie Betreuung
durch die Crew und das umfangreiche Programm gelobt.
Um 20.00 Uhr machte die Windsbraut im Stader Hafen fest.
Die Windsbraut unter Segeln
Videoclip von der Segeltour auf der Windsbraut
Homepage der Windsbraut
Schullandheim Erlenried: Erweiterung der Öffnungszeiten
und neues Verwalterehepaar
Wir freuen uns, für unser Haus Erlenried in Großhansdorf ein neues Verwalter-
ehepaar gefunden zu haben! Schon seit Beginn der Sommersaison 2006 leiten Herr
und Frau Gerbershagen freundlich und mit viel Übersicht unser Haus und betreuen
unsere Gäste.
Inzwischen sind sie so gut eingearbeitet, dass sie auch selbst die Zubereitung
der Mahlzeiten übernehmen, um unseren Gästen wieder im Hause hertgestellte Ver-
pflegung bieten zu können. In Kürze wird die Familie Gerbershagen in die frisch
renovierte Verwalterwohnung einziehen können und somit immer im Hause präsent sein.
Wir können deshalb unser Angebot erweitern. Ab sofort nehmen wir ganzjährig (nach
Absprache) Gäste auf! Auch im Herbst, Winter und frühem Frühjahr bietet unser Haus
jüngeren und älteren Gästen die Möglichkeit für Klassen- und Gruppenreisen, Tagun-
gen und Seminare, Studienwochen, Prüfungsvorbereitungen und Projektwochen. Wir
verfügen im Haus über drei große Aufenthaltsräume, Schlafräume für max. 76 Gäste
und ein weitgehend naturbelassenes 35.000 Quadratmeter großes Gelände mit Teich
und Wald.
Unsere Gäste können uns bequem und kostengünstig mit der U1 erreichen.
M. Marquis
1. Vorsitzende SLH Erlenried
Neue Email-Adresse der Arge:
Ab dem 1. September 2006 erreichen Sie die Arbeitsgemeinschaft Hamburger
Schullandheime unter folgender Adresse:
info@hamburger-schullandheime.de
Jahreshauptversammlung der Arge:
Wechsel an der Spitze
Der neue Vorsitzende der Arge, Herr Matthias Herpe (li.)
und der scheidende Vorsitzende, Herr Claus-Peter Cramer
Die wohl wichtigste Entscheidung auf der Hauptversammlung der Arge
war eine Personalentscheidung: Herr Claus-Peter Cramer, der die Arge
seit über 15 Jahren außerordentlich erfolgreich geleitet hatte, trat nach
Beendigung seiner aktiven Zeit als Lehrer auch vom Posten des Vorsitzenden
der Arge zurück, um die Verjüngung des Vorstandes einzuleiten und einem neuen
Vorsitzenden die Chance zu geben, neue Akzente zu setzen sowie der Arbeit
der Arge neue Impulse zu geben.
Der Vorstand wird jedoch auch in Zukunft nicht auf die Mitarbeit von Herrn
Cramer verzichten müssen, denn er bleibt der Arge als Beisitzer erhalten.
Als neuer Beisitzer wurde Herr Frank Hincha ebenfalls in den Vorstand gewählt.
Herr Hincha arbeitet seit längerem mit Herrn Schultze in der Lehrerfortbildung
der Arge zusammen und will sich verstärkt um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern.
Das langjährige Vorstandmitglied, Herr Herbert Imelmann, dankte
Herrn Cramer in bewegenden Worten für die von ihm geleistete
Arbeit
Alle Redner, u. a. Herr Reichmann vom Landesverband Nordmark des Deutschen
Jugendherbergswerkes, hoben in ihren Ausführungen die Verdienste des bisherigen
Vorsitzenden, Herrn Claus-Peter Cramer, hervor und wünschten dem neuen Vorsit-
zenden viel Glück und Erfolg in seinem neuen Amt.
Der zweite Vorsitzende der Arge, Herr Hans-Werner Wesemüller, über-
reichte Herrn Cramer im Namen des Vorstandes ein Präsent
Weitere Schwerpunkte der Hauptversammlung waren eine Satzungsänderung, die
ebenso wie der Bericht des Vorstandes und die Rechnungsprüfung einstimmig
von der Versammlung gebilligt wurden.
Das Schullandheim Am Scharlbarg: Veranstaltungsort der Hauptversammlung
Die diesjährige Hauptversammlung fand in den Räumen des Schullandheims Am
Scharlbarg statt. Die Gäste wurden nicht nur von Herrn Meinert und drei
Schülerinnen der Schule Telemannstraße mit Tee, Kaffe und leckerem Kuchen
bewirtet, sondern konnten sich bei einem Gebäudedurchgang auch einen Eindruck
des am südlichen Stadtrand gelegenen Schullandheims verschaffen. Herr Meinert
stellte das Schullandheim in einem kurzen, amüsanten Vortrag vor.
Schulfahrten mit dem Fahrrad:
Backsteingotik zwischen Lübeck und Rostock
Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Strecke - gut sichtbar
für den nachfolgenden Verkehr mit Warnwesten ausgestattet
Während des Pfingswochenendes radelten Kolleginnen und Kollegen aus
Hamburg von Travemünde über Boltenhagen, Wismar, Rerik, Kühlungs-
born und Warnemünde bis Rostock.
Die Fortbildungsveranstaltung stand unter dem Titel: Backsteingotik
zwischen Lübeck und Rostock.
Die Besichtigung kleinerer Dorfkirchen mit eher landesgeschichtlicher
Bedeutung und großer Beispiele der Backsteingotik in Wismar und Rotstock
war ein Schwerpunkt der Veranstaltung neben der Gewöhnung an das Radfah-
ren im Verband.
Teilnehmerinnen beim Navigieren mit Karte und GPS
Zum Programm des Wochenendes gehörten auch Selbstverpflegung und die
Übernachtung in Zelten auf vorher angemieteten Zeltplätzen entlang des
Ostseeküstenradweges.
Die St. Nikolaikirche in Wismar
Schiebewind von achtern, der bisweilen Sturmstärke erreichte, auch etwas
Regen, jedoch viel Sonne und eine für Schulfahrten mit dem Fahrrad sehr
geeigente Streckenführung, dazu die urtümliche Küstenlandschaft Mecklen-
burg-Vorpommerns kennzeichneten das Wochenende. Die Teilstrecken waren
von den Teilnhemerinnen und Teilnehmern ausgearbeitet worden.
Die Kirche in Rerik
Die Stimmung unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern war ausgezeichnet.
Das lag sicher auch daran, dass es in den Backsteinkirchen entlang der
Fahrtroute Führungen und Erklärungen gab.
Die Zeltplätze und deren Sanitäreinrichtungen entsprachen den Erwartungen,
waren z. T. auch in hervorragendem Zustand.
Die nächste Fahrradfortbildung der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schulland-
heime wird in den Maiferien 2007 auf Usedom stattfinden, ausgehend vom
Naturfreundehaus Zinnowitz.
Interessenten sollten sich rechtzeitig mit dem entsprechenden Anmeldefor-
mular in der Geschäftsstelle der Arge anmelden.
Die Marienkirche in Rostock
Erfolgreiche Neuauflage der Elbetour
Diesmal von Dresden nach Coswig/Anhalt
Panoramablick Elbflorenz Dresden
Vom 21. 5. bis 27. 5.2006 fand der zweite Teil der Elbebefahrung statt,
in diesem Jahr auf der Strecke Dresden bis Coswig/Anhalt.
Zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten eine vom Wetter her durch-
wachsene Tour im Einer oder Zweier.
Bei dieser Fahrt überwogen jedoch die guten Wetterabschnitte, häufig kam
der Wind von achtern und sorgte, zusammen mit der flotten Strömung der
Elbe (z.T. wurden so 10 km pro Stunde locker geschafft), für ein unpro-
blematisches Vorankommen.
Elbabschnitt vor Meißen
Zwischenstationen auf der Tour waren Meißen, Strehla, Torgau, Elster, die
Lutherstadt Wittenberg und Coswig/A.
Auf den dortigen Kanurastplätzen des DKV waren wir stets willkommen und fanden
gute bis sehr gute Zeltgelegenheiten und Sanitäreinrichtungen vor.
An dieser Stelle ein besonderer Dank an die Betreuer vor Ort, die uns mit
Rat und Tat zur Seite gestanden haben.
Blick auf Meißen von der Elbe aus
Nach einem halb verregneten Tag vor Elster konnten die letzten Stromkilometer
vor Coswig noch in Ruhe genossen werden.
Getragen vom Strom: Die Gruppe kurz vor Coswig
Wenn auch die Nacht in Coswig vor der Rückfahrt nach Hamburg völlig verregnet
war und die Zelte nass verpackt werden mussten, trübte das nicht im mindesten
die Gesamtbilanz der Tour: Erlebnis pur mit allen Sinnen in einer wunderschönen
Landschaft.
Außentraining auf der Elbe
Unterstützung durch den Wassersport-Verein Süderelbe
Vorbei am Badestrand Finkenriek/Wilhelmsburg
Am Samstag, 6. 5.2006 fand das zweite Vorbereitungstreffen
für die Ende Mai stattfindende Elbetour statt - diesmal unter
realen Bedingungen auf der Elbe.
Nach dem Kentertraining im Reemtsma-Bad vor einigen Wochen
sind damit die notwendigen Voraussetzungen für einen erfolg-
reichen Ablauf geschaffen.
Gegen leichten Ebbstrom elbaufwärts
Dank der freundlichen und spontanen Unterstützung durch den
Wassersport-Verein Süderelbe und den aufgeschlossenen Betreuer
Günter Wolenski, konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer
mit vereinseigenen Booten Erfahrungen mit dem Tidengewässer Elbe
sammeln. Dazu gehören nicht nur die Tide selbst, sondern auch Wellen-
gang durch Freizeit- und Berufsschifffahrt sowie die Strömungen
an Stacks und im Kehrwasser der Buhnen.
In der Nähe der Bunthausspitze
Nach gut zweistündiger Fahrt war der Zeltplatz in Over erreicht.
Hier wurde ein kleines Picknick eingenommen. Dann ging es in
flottem Tempo mit ablaufender Tide wieder zurück zum Vereinshaus
an der Alten Süderelbbrücke. Dank der Strömung war die Strecke in
nur 45 Minuten geschafft!
Die Süderelbbrücken kommen in Sicht
Per Bootswagen wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer trockenen
Fußes an Land gezogen - ein besonderes Vergnügen für die, die bisher
nur die übliche Paddelbrücke zum Aussteigen aus dem Kajak kannten.
Mit Dank an den Wassersport-Verein Süderelbe!
Erfolgreiche Fortbildung in Erlebnissport
Im Team sind wir sicher
Mühsamer Aufstieg mit Ausrüstung und Gepäck
Vom 28. bis 30. 4. 2006 fand im Naturfreundehaus Lauenstein,
ein Fortbildungswochenende zum Thema Erlebnissport statt.
Im Mittelpunkt standen Aktionen zur Vertrauens- und Teambil-
dung. Ob es darum ging mit sämtlichem Gepäck Hindernisse wie
Zäune, Gräben, bis zu 30 m hohe Klippen oder Schluchten zu
überwinden, oder darum Feuer nach Steinzeitart mit Hilfe von
Zunder und Markasitknolle für ein kräftiges Mittagessen mit
zwei Gängen (Möhrencremesuppe und Pellkartoffeln mit Kräuter-
quark) zu entfachen - immer waren gemeinsame Überlegungen
Absprachen, gegenseitiges Vertrauen und Teamgeist gefordert.
Transport mittels einer Traverse
Nachdem am ersten Abend ein Lehrgang in Knotenkunde stattgefun-
den hatte, begann am Samstag der Praxisteil mit dem Bouldern am
Fuß der Klippen, ersten Abseilversuchen über eine kurze Distanz
sowie einigen Naturerfahrungsspielen.
Im Laufe des Tages und mit steigendem Vertrauen in die eigenen Fähig-
keiten wurden die Abseilstrecken immer länger.
Abseilen von einer Felsnadel
Am Sonntag nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gewonnenen
Erfahrungen und Kenntnisse über die Knoten von den Vortagen und bauten
eine so genannte "Burmabrücke" über eine Schlucht.
Sicher auf der Burmabrücke
Eine weitere Veranstaltung zum Thema Erlebnissport findet im kommenden
Schuljahr, ebenfalls im Naturfreundehaus Lauenstein, vom 8. - 10.6.2007
statt. Titel: It's team time: Erlebnissport auf Schulfahrten
Achten Sie bei Interesse an einer Teilnahme bitte auf die Programmankündigung
unter dem Link "lehrerfortbildung"
Problemfall "Klassenfahrt"? - Praxistipps und Materialien
Die Veranstaltung fand statt am Donnerstag, 30. 3.2006, 18.00 bis 20.00 Uhr
am Li, Felix-Dahn- Str., Raum 202
Die Veranstaltung richtete sich an pädagogisches Personal, an Schulen und
interessierte Eltern.
Interessierte Eltern und Lehrer finden Beratung und Hilfsangebote unter den
abgegebenen Links:
Li Hamburg Beratungsfeld Interkulturelle Erziehung
Mail an das Beratungsfeld Interkulturelle Erziehung
Mail an das Amt für Bildung - Maßnahmen für Schülerinnen und Schüler mit
Migrationshintergrund
Islamisches Wissenschafts- und Bildungsinstitut e.V.
Pädagogisch-Theologisches Institut Hamburg
Woge e.V.: Curry - Projekt interkulturelle Jugendhilfe
Beratungsfelder Religion, Gesundheitsförderung, Sexualerziehung
Projektarbeit im Schullandheim:
Produktiver Umgang mit Neuen Medien
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fortbildungswochenendes im SLH Schneverdingen
Am Wochenende vom 17. bis 19. Februar 2006 fand zum wiederholten Mal
eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema Neue Medien in dem für solche
Seminare vorbildlich ausgerüsteten Schullandheim Schneverdingen statt.
18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten an diesem Wochenende die Grund-
lagen des interaktiven und internetfähigen Präsentationsprogramms Mediator
7 Exp kennen.
An verschiedenen Beispielen arbeiteten sich die Teilnehmerinnen und Teilneh-
mer in die Einbindung von Bildern, Texten, Sounds und animierten Aktionen
ein und erprobten Möglichkeiten des Einsatzes dieses Programms im schulischen
Kontext.
Das Schullandheim ist inzwischen mit dem neuesten Programm der Firma Matchware,
dem Präsentationsprogramm Mediator 8 Exp ausgestattet. Das neue Programm enthält
eine Reihe von Verbesserungen, u.a. eine "Multi-User-Funktion", über die mehrere
Nutzer gleichzeitig an ein und demselben Projekt arbeiten können.
Die nächste Veranstaltung im SLH Schneverdingen zum Thema Mediator wird also unter
noch besseren Voraussetzungen starten können.
Beim Arbeiten über die Schulter geschaut: Teilnehmer im SLH Schneverdingen
Weitere Bilder des anregenden Wochenendseminars sind auf der Homepage des
SLH Schneverdingen zu finden:
Homepage des Schullandheims Schneverdingen
Materialien zur Lehrerbildung
Die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schullandheime e.V. bietet interessierten
Kolleginnen und Kollegen zwei Broschüren zur Vorbereitung von Schulfahrten
und Klassenreisen in neuer Auflage an.
Broschüre Schulfahrten mit dem Fahrrad
Es handelt sich um die Broschüre Schulfahrten mit dem Fahrrad, die aufgrund
der seit der letzten Auflage von 1998 vorgenommenen Änderungen der STVO in Bezug
auf das Radfahren neu überarbeitet und layoutet worden ist.
Die Broschüre ist in der Geschäftsstelle der Arge gegen eine Schutzgebühr von
4,-€ zu erwerben.
Broschüre Erleben und Entdecken: Wattenmeer
Interessierte können ebenfalls die Broschüre Erleben und Entdecken: Wattenmeer
in der Geschäftsstelle der Arge erwerben. Die Neuauflage aus dem Jahre 2004 ist
reich bebildert und bietet eine Fülle von Anregungen zur Arbeit mit Klassen bei
Aufenthalten an der Nordsee (Küste, Watt, Inseln).
Die Broschüre kostet 10,- €
Natur und Kunst - Kunst und Natur
Lehrerfortbildungsveranstaltung in der Hamburger Kunsthalle und im
Hamburger Umweltzentrum Karlshöhe
Am Wahlwochenende fand in der Hamburger Kunsthalle und im Hamburger
Umweltzentrum Karlshöhe eine Lehrerfortbildungsveranstaltung zum Thema:
Natur und Kunst - Kunst und Natur statt.
In der Kunsthalle holten sich die Teilnehmerinnen während einer fach-
kundigen Führung durch Frau Claudia Schrader erste Anregungen für die
eigenen Arbeiten. Im Umweltzentrum mit seinem malerischen Bauerngartren,
der Streuobstwiese und auf dem weitläufigen Gelände ergaben sich weitere
Ideen für die Arbeit mit Bleistift, Kreide, Wand- und Wasserfarbe sowie
für Mobiles und Rauminstallationen.
Arbeitsergebnisse bei der Präsentation
Ferienfortbildung an Bord des Besanewers Anna-Lisa von Stade
im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.
Die Anna-Lisa von Stade vor Pellworm bei Flaute
Die diesjährige Fortbildung zum Thema Ökologie des Wattenmeeres unter
dem Titel "Wat is wat im Watt?" fand an anlässlich einer Segelwoche zu
Beginn der Hamburger Sommerferien statt.
Bei guten achterlichen Winden, bei Dünung oder auch bei Flaute beschäftig-
ten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Entstehung des Wattenmeeres,
den Ursachen von Ebbe und Flut, den Lebensformen und Anpassungsleistungen
der Wattbewohner sowie mit den Gefährdungen des Wattenmeeres
Die Anna-Lisa ist trocken gefallen. Die Untersuchungen des
Wattbodens können beginnen.
Neben den bekannten Wattbewohnern wie Wattwurm, Seeringelwurm, Herz- und
Schwertmuschel wurden am Gmeindeanleger bei Wittdün auf Amrum auch Steingar-
nelen und Glockenpolypen gefunden und sowohl unter dem Mikroskop als auch
unter dem Binokular betrachtet.
Glockenpolypen in einer Fotoschale
Natürlich stand das Segeln und Navigieren mit der Anna-Lisa auch auf dem Pro-
gramm. Mit Seeakarten und Besteck, mit Lot und GPS wurden der kurs und die
jeweilige Position bestimmt.
Eine Gruppeneinteilung sorgte dafür, dass alle sich an der Zubereitung der
Mahlzeiten beteiligen konnten. Wer nicht gerade Küchendienst oder Wache hatte,
konnte sich an Deck oder im Klüvernetz den Wind um die Nase wehen lassen.
Abends genossen alle die traumhaften Sonnenuntergänge.
Sonnenuntergang vor Hallig Langeneß
Erfolgreiche Fortbildungswoche in den Hamburger Maiferien:
Getragen vom Strom und gepeitscht vom Wetter -
Elbetour von Wittenberge nach Hamburg
Einige Fotos mögen einen kleinen Eindruck geben von der
erlebnisreichen und sportlich aktiven Ferienfortbildung
in den Hamburger Maiferien.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Schnackenburg
Vom 8. bis zum 14. Mai befuhren die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer, vorwiegend in Einerkajaks, die Elbe zwischen
Wittenberge und Hamburg.
Das erhoffte stabile und sonnige Maiwetter stellte sich aller-
dings erst während der letzten beiden Tage der Tour ein.
An den Tagen davor gab es Schauer mit und ohne Hagel, kurze
Sonnenlücken, dann vorbeiziehende Gewitter, starken Wind
und einen Wellengang, der sich durch die Strömung der Elbe
noch weiter aufbaute - schwere Bedingungen für Mensch und
Material!
Auf der Elbe hinter Wittenberge
Am vorletzten Morgen gab es neben frischen Brötchen auch Eis
auf den Booten! Soviel zu den Temperaturen. Übernachtet wurde
in Zelten auf vorher reservierten Zeltplätzen.
Zum eher bescheidenen Komfort während der Tour gehörten gele-
gentliche Besuche in Cafés während der Rast in kleinen Orten
am Strom, ein Abendessen in einem Gasthof und warme bis heiße
Duschen. Der Normalfall war jedoch, dass Mahlzeiten und Getränke
auf dem Benzin- oder Spirituskocher zubereitet wurden. Statt der
üblichen dehydrierten "Astronautennahrung" und Nudeln mit Bei-
lage sah man in den Töpfen jedoch eine reiche Vielfalt an kuli-
narischen Genüssen.
Sonnenschein bei Lauenburg
In den Maiferien 2006 gibt es eine Neuauflage der Tour, dies-
mal jedoch von Torgau nach Wittenberge.
Interessenten achten bitte auf die Ankündigung der Veranstaltung
durch die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schullandheime e.V.
Hamburg in Sicht
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